Die Kanonenbahn Eschwege - Treysa

km
Station
nach Heiligenstadt, Leinefelde und Treffurt 66 Eschwege
65 Ober- Niederhohne
nach Bebra und Eichenberg 63 Eschwege West
61 Niddawitzhausen
59 Reichensachsen West
57 Oetmannshausen
55 Bischhausen
nach Kassel 50 Waldkappel
66 Burghofen
66 Bischofferode
66 Pfieffe
66 Beieröde
66 Spangenberg
66 Bergheim
66 Mörshausen
66 Adelshausen
nach Kassel, nach Bebra 66 Malsfeld
66 Niederbeisheim
66 Oberbeisheim
66 Remsfeld
66 Homberg/Efze
66 Sondheim
66 Wernswig
66 Frielendorf
66 Leimsfeld
66 Ziegenhain Nord
nach Kassel, nach Frankfurt, nach Bad Hersfeld 66 Treysa

Die Eisenbahnfreunde Kassel unternahmen im April 1969 eine große Nordhessen- Rundfahrt und kamen dabei auch durch Waldkappel. Mitglied Hans- Günther Hasselmann war dabei und hat für die Nachwelt fotografiert.

Mitfahrt auf einem 795 am 23. Februar 1974: Warten auf den Schienenbus aus Eschwege, dann Start in Walkappel Richtung Malsfeld.

Hier fahren wir in den Bischofferoder Tunnel (Ostportal).

Hinter der Brücke kann man den Haltepunkt Beienröde erahnen, "Ausstieg in Fahrtrichtung links" ;-)

Reinhold Salzmann hat zwei Jahre nach Stilllegung der Strecke dieses Foto von der Fachwerkbrücke aus aufgenommen.

Das ausgedehnte Gleisvorfeld von Spangenberg ...

... und das schöne Empfangsgebäude habe ich durch die Frontscheibe fotografiert.

Am 24. März 1974 kam 236 114 mit dem "Hessencourrier" der Eisenbahnfreunde Kassel auf die Kanonenbahn und machte in Adelshausen einen Fotohalt.

Fotograf Horst Kühnhackl erklomm sogar die Brücke und ermöglicht uns so einen Rundblick über den Haltepunkt.

Stellwerk Malsfeld und dahinter ...

... der dreiständige Lokschuppen.

Blick vom Bahnsteig der Kanonenbahn (oberer Bahnhofsteil) auf die darunter liegende Strecke Kassel- Bebra.

Bei der BDEF- Rundfahrt aus Anlaß des Verbandstages in Kassel war das Wetter grottenschlecht. Gut, daß die 202 003 nur im Schritttempo die Rampe vom oberen Teil des Malsfelder Bahnhofs hinab nach Beiseförth fuhr.

Bei Wikipedia findet sich dieses Bild, das Dr. Klaus Lambrecht von einer Glasplatte gescannt hat. Es zeigt das Viadukt von Relbehausen um 1900 vor der Verstärkung der Brückenträger.

Die Kanonenbahn in den letzten Zügen (1): Ein 798 passiert diesen idyllischen Bahnübergang bei Homberg/Efze.

Die Kanonenbahn in den letzten Zügen (2): Hier fährt ein Solo- VT ebenfalls nach Homberg/Efze. Im Hintergrund das Viadukt von Relbehausen

Die Kanonenbahn in den letzten Zügen (3): 1981 verläßt ein einsamer 796 den Banhof von Homberg / Efze in Richtung Malsfeld. Man beachte das Ausfahrsignal mit dem Negativflügel.

211 175 mit einem kurzen Übergabezug auf dem Weg von Homberg/Efze nach Treysa, 21. September 1982.

211 267 mit dem gleichen Übergabezug am Tag darauf, 22. September 1982. Im Hintergrund sieht man die Stadt Homberg mit der Burg.

216 205 am 26. August 1983 auf dem Weg von Homberg nach Treysa.

216 098 am 17.2.1984 in Homberg/Efze.

Frielendorf

Wernswig

In den 1950er Jahren fand auf dem Abschnitt Malsfeld-Treysa ein vielbeachteter Betriebsversuch statt. Anstelle von ortsfesten Signalen trat die Signalübertragung auf die Fahrzeuge mittels Funk. Aus der Sammlung von Friedich Giesse stammen diese Bilder.
Literatur
  • Zeitschrift für Bauwesen 1880
  • Atlas für Bauwesen 1880
  • Friske, Hermann: Kanonenbahn, Sammelwerk als pdf beim Autor erhältlich
  • Salzmann, Reinhold und Gießler, Rolf: Kanonenbahn- und zwischen den Gleisen wächst das Gras
  • Koch, Wolfgang: Kanonenbahn
  • Fromm
  • Eisenbahn-Magazin
  • Meinhold, Michael
  • Lok-Magazin 11/1980: Die Kanonenbahn Berlin - Metz
  • Schuppelius, Schadow: Die Kanonenbahn. Notizen über die Bahn zwischen Leinefelde und Treysa
Volker Credé, Kassel, im September 2025

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